Der Shisha Newsblog aus Österreich !

Wasserpfeife rauchen

Riesige Auswahl an Shisha Tabak

Wir schreiben das Jahr 2019 und die Shisha hat in Europa bereits vor einigen Jahren Fuß-gefasst. Ich erinnere mich an Zeiten, wo es kaum noch Shisha Shops oder Shisha Bars hier gab und viele unwissende die Wasserpfeife mit Drogen in Verbindung brachten (leider ist dem bei älteren Leuten vereinzelt noch immer so…).

Ursprünglich aus dem Orient – kam die Shisha nach und nach auch in Deutschland, Österreich & co – wo ein Shop nach den anderen sowie viele Shisha Bars ihre Pforten eröffneten, wodurch Wasserpfeifen rauchen, vor allem bei Jugendlichen, immer beliebter wurde.

Warum ? Ganz einfach – es hat etwas Gemeinschaftliches bei einer gemütlichen Shisha mit Freunden zu chillen. So gibt es unzählige fruchtige Geschmackssorten an Shisha Tabak, die sogar Nichtraucher dazu verführen. Denn es ist viel angenehmer an einer Shisha zu ziehen als einer herkömmlichen sowie geschmacklosen Zigarette.

Als die Shisha vom Orient nach Europa ankam, gab es noch nicht viel Auswahl an Shisha Tabak Sorten – die bekanntesten Hersteller, welche auch heute noch am Markt sind, waren wohl El Nakhla (aus Ägypten) sowie Al Fakher (aus Dubai) und eventuell noch Serbetli (aus Türkei) – die beliebteste Geschmackssorte, womit vermutlich jeder am Anfang eingestiegen ist, war Doppel-Apfel.
Danach kamen immer mehr Hersteller auch nach Europa und es gab immer mehr Geschmackssorten für die Shisha. Es gibt diverse Frucht-Sorten von Apfel, Traube, Blaubeere, Kirsche, Banane bis hin zu Kokos, Minze als auch viele Cocktail-Sorten wie z.B. Caipirinha, Pina Colada, usw. oder diverse Frucht-Mischungen wo für jeden etwas dabei ist und für Abwechslung sorgt.

Mittlerweile gibt es auf dem Markt eine riesige Auswahl an Shisha Tabak Sorten, nur allein im Shop Shisha Oase wo man Shisha Tabak günstig kaufen kann, gibt es über 76 verschiedene Shisha-Tabak Hersteller und noch viel mehr Geschmacksrichtungen!

Um nur ein paar wenige Aufzuzählen, welche zu den Top Marken gehören.
Al Fakher, Al Waha, Adalya, Nahkla, 7 Days, 187 Tabak, Starbuzz, Social Smoke, Fantasia, uvm. – viele dieser od. auch ungenannten Sorten gibt es bei uns in Österreich gar nicht, da diese von unseren Großhändlern nicht importiert werden und wie bekannt ist, gibt es bei uns ein Tabakmonopol womit ihr Shisha Tabak ausschließlich in Trafiken erwerben dürft und könnt.

Meines Wissens nach, gibt es in Deutschland die 5% Feuchtigkeitsgrenze nicht mehr, welche damals Gesetzlich reguliert war – so mussten die Produzenten explizit für Deutschland eine eigene Charge umsetzen, da der Shisha Tabak aus dem Ausland normalerweise gut 20-30% Feuchtigkeit an Molasse besitzt für eine gute Rauchentwicklung. Man musste also den Tabak mit Molasse nachfeuchten um ein gutes Rauchvolumen zu erhalten ohne dass dieser sofort angebrannt ist – das ist mittlerweile nicht mehr nötig, auch wenn man mit Melassen natürlich den Geschmack intensivieren kann oder alten Tabak aus dem Urlaub, welcher dort leider oft in der Sonne gelagert wird, wieder anfeuchten kann – um ausgetrockneten Tabak wieder zu einem guten Raucherlebnis zu bringen.

Nachdem es diese Beschränkung nicht mehr gibt, welche es in Österreich übrigens nie gab, scheinen sehr viele neue Tabakproduzenten auf den Markt gekommen zu sein und somit gibt es heute eine fast schon unüberschaubare Auswahl, die jedoch für jeden Shisha Raucher etwas bietet.

Übrigens gibt es neben Shisha Tabak heut zu Tage auch Tabakersatz Erzeugnisse wie z.B. Shisha Dampfsteine und Shisha Dampfpasten, diese man auch in den Shops findet. Diese mag aber vielleicht nicht jeder, so sind diese komplett ohne Nikotin, da kein Tabak enthalten ist und ein anderes Trägermaterial für die Molasse verwendet wird wie z.B. Mineralsteine oder eine Paste. Man kann es mit E-Shisha vergleichen die ein Liquid verwenden. Am besten einfach ausprobieren 😉

Rauchergesetz gekippt – Rauchverbot kommt nicht.

Die Regierung unter SPÖ-ÖVP beschloss ab Mai 2018 ein vollständiges Rauchverbot in Lokalen.

Nachdem Sie zuvor schon zum „Buhmann“ der Gastronomie waren mit einem hin und her, wodurch einige Lokale viel Geld investierten bzgl. abgetrennten Räumen usw.

Danach beschloss man, statt es gleich durch zu ziehen, ein komplettes Rauchverbot in Lokalen – dass natürlich auch das Aus für Shisha Lokale gewesen wäre – womit viele Selbständige wohl ihr Geschäft schließen hätten müssen.

tschik_stop

Tja.. wer hätte es gedacht, mit der neuen Regierung unter ÖVP-FPÖ wurde das Gesetz gekippt ! War fast vorhersehbar 😉vector-hookahman

Schwarz-Blau haben sich auf eine Raucherregelung geeinigt. Unter anderem wird das generelle Rauchverbot in Österreich von 16 auf 18 Jahre angehoben.

Schnelle und Konsequente Einigung welche man mit Rot-Schwarz ja kaum erwarten konnte. Nicht jedem bekommt diese Regierungsbildung verständlicherweise.

Aber es ist gut zu sehen, dass wenn schon zwei verschiedene Parteien miteinander Regieren wollen, dass man sich einig wird – denn sonst geht eben nichts weiter.

Das ursprünglich ab Mai 2018 geplante absolute Rauchverbot in der Gastronomie kommt also nicht.

Ein gutes Zeichen für diverse Shisha Lokale als auch natürlich typische Wiener Kaffeehäuser usw.

Gäste können aktuell übrigens vorerst wieder in abgetrennten Räumlichkeiten ihre Nikotinsucht stillen.

Alle die gerne Wasserpeife rauchen in Shisha Bars, können dies also weiterhin tun.

 

Ich hätte persönlich auch nichts gegen dieses Rauchverbot gehabt, als Nichtraucher 😉

Aber meiner Meinung nach sollte es der Lokalbetreiber selbst entscheiden ob er ein Raucherlokal sein möchte oder Nichtraucherlokal bzw. beides wenn wirklich gut abgetrennt.

Jeder kann selbst Entscheiden ob er dann dort Gast ist oder nicht – bei Shisha Lokalen machen das ohnehin nur Leute die das auch konsumieren.

Auch Wirtschaftlich gesehen wäre dies ein Schuss ins Knie gewesen – wie übrigens auch die Registrierkasse, nur so nebenbei erwähnt liebes Finanzamt…

 

Quelle: orf.at

Petition gegen das Rauchergesetz 2018

Wie ja bereits bekannt sein sollte, gibt es ein neues Rauchergesetz welches mit 2018 in Kraft treten wird.

Am 1. Mai 2018 wird in Österreich mit der neuen Tabakgesetz-Novelle ein generelles Rauchverbot ohne Ausnahmen für alle Gastronomie Betriebe in Kraft treten.

Das heißt dann vermutlich für jedes Shisha-Lokal dass Sie den Betrieb einstellen müssen – denn 90% der Leute gehen dort wohl nur wegen.. na was wohl? Genau, zum Shisha rauchen hin.

Natürlich ist das mit der neuen Regierung noch nicht beschlossen, denn die wollen vermutlich (auch wenn’s nur um Publicity und Beliebtheitsgrad geht) das Gesetz wieder kippen.

Jedenfalls habe ich hierzu vor kurzem durch Zufall etwas entdeckt.

Das Shisha Lokal „Shisha Palace“ aus Graz (mich wundert ja, dass es hier noch keinen Namens-Rechtsstreit mit dem gleichnamigen Shisha Shop aus Tirol gab) – stellte eine Petition online.

Genau genommen eine Petition gegen die Änderungen im Österreichischen Rauchergesetzt 2018.

Wie der Screenshot zeigt, sieht es derzeit nicht danach aus dass man das Ziel von 18.000 erreichen würde.

rauchergesetz2018

Wer Sie noch unterstützen möchte, kann das gerne hier machen:

https://www.openpetition.eu/at/petition/online/aenderung-im-rauchergesetz-2018

 

 

Sportler wird wegen Shisha rauchen gesperrt

Zwei iranische Fußballspieler wurden wegen Rauchens einer Wasserpfeife gesperrt.

Waria Ghaffuri und Mohsen Mosalman wurden vom nationalen Verband gesperrt, nachdem in Sozialen Medien wo sie Shisha rauchen aufgetaucht sind.
Beide Spieler versuchten sich wie folgt zu Äußern – Mosalman meint das Bild sei zwei Jahre alt und Ghaffuri sprach von einer Fotomontage weil er noch nie Wasserpfeife geraucht habe.

Suspekt, dass man nun als Sportler keine Wasserpfeife rauchen darf, somit müsste ja jeder Sportler nicht Raucher sein oder auch kein Glas Wein trinken und würde sofort gesperrt werden.

Scheinbar geht man Weltweit weiterhin davon aus, dass eine Shisha gleichgestellt mit Drogen wie Marihuana ist – vielleicht sollte mal jemand ein Aufklärungsvideo machen was der Unterschied zwischen einer Wasserpfeife und einer Bong ist.

Achja übrigens schreibt Laola1.at (übrigens die Quelle) noch weiteres:

Zitat:
Wasserpfeifen sind im Iran sehr beliebt, besonders unter Jugendlichen und Nichtrauchern. Nach allgemeiner Einschätzung ist es auch nicht ungesund, weil der Rauch normalerweise nicht inhaliert wird. Das Gesundheitsministerium ist jedoch anderer Meinung.

Das stimmt so nicht, zumindest für die meisten Shisha Raucher außerhalb der Arabischen Kultur. Denn diese Rauchen auch heute noch oft traditionell einen starken, nicht automatisierten Tabak und sie legen die Kohle direkt drauf…  das sollte man dann eher weniger Inhalieren. Aber nicht beim „modernen“ Shisha rauchen mit Geschmack versetzten Tabak welcher dementsprechend auch milder ist und sich der Geschmack sonst kaum entfachen würde.

Diese wird man natürlich Inhalieren, wird kaum anders möglich sein sofern man eine Shisha genießen will, es handelt sich ja nicht um eine Zigarre welche man nur „pafft“.

Erstickungsgefahr in Shisha Lokalen ?

In Deutschland wurden in einigen Shisha Bars stark erhöhte Kohlenmonoxid Werte festgestellt.

Red hookah on a black background

Red hookah on a black background

Das Problem sind die durchwegs schlechten Abluftanlagen und Lüftungen in vielen Lokalen, wodurch es schnell gefährlich werden kann.

Wenn man bedenkt, dass zahlreiche Besucher mehrere Wasserpfeifen im Lokal gleichzeitig nutzen, kommt schon eine Menge Rauch zusammen.

Im Bundesland Baden-Württemberg ist eine 19-jährige Bar-Besucherin sogar mit einer Vergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Das war aber nicht das erste mal, man hörte dies bereits schon öfter – ob bei Privatpartys in kleinen Räumen oder in Lokalen.
“Wirklich gefährlich ist, dass man Kohlenmonoxid weder sieht, noch riecht. Es kommt auch zu keinen körperlichen Symptomen. Der Mensch hat also keine Chance, die Vergiftung rechtzeitig zu erkennen.“ – wie Ingo Maier von der Grazer Berufsfeuerwehr gegenüber Kronehit.at bestätigt.

 

Also, bitte immer schauen dass der Raum wo ihr Shisha raucht auch gut gelüftet ist, sonst wird es schnell Gesundheitsgefährdend (wobei dies Shisha rauche ohnehin ist).

 

Quelle: Kronehit.at

Wasserpfeifen Rauchertest

Bild: Nachrichten.at / HTL Braunau

 

Beim Konsument-Wettbewerb „Jetzt teste ich“ landete das Team der HTL Braunau auf dem zweiten Platz.

Dabei ging es um einen Wasserpfeifen Rauchertest wodurch diese ein Preisgeld von 900€ kassierten.

Das HTL Schülerteam führte hierbei eine Reihe an chemischer Versuche durch.

Das Ergebnisse lautete – Wasserpfeifen Rauchen ist nicht harmlos !

Es gelange dabei ebenso Feinstaub in die Lunge.

 

Da Shisha Rauchen seit einiger Zeit zur Jugendkultur gehört, war dies der Anlasse für das Schülerteam, dies genauer unter die Lupe zu nehmen.

Es wurden Schadstoffe chemisch untersucht und ebenso die Zugänglichkeit von Shisha-Tabak für Minderjährige.

Die Untersuchungen sagen deutlich aus, dass Shisha Rauchen alles andere als eine harmlose Sache ist.

Trotz der geringen Filterung durch das Wasser, gelangt dennoch Feinstaub, welcher von der glühenden Shisha Kohle bzw. dem Shisha Tabak stammt, in nicht unerheblichem Ausmaß in die Lunge. Das Nikotin, auch wenn weniger als bei herkömmlichen Zigaretten, wird ebenfalls unterschätzt, da das Rauchen durch die Geschmackssorten viel angenehmer zu konsumieren ist.

Getestet wurden unterschiedliche Kohlearten als auch Tabaksorten verschiedener Hersteller.

 

Schlimm fällt der Test bzgl. des Erwerbs von Shisha-Tabak aus.

In Österreich gilt ein Jugendschutzgesetz, welches keinen Verkauf an unter 16 Jährigen erlaubt.

Bei dem Versuch wurden fünf Trafiken in Oberösterreich als auch Salzburg überprüft, ob man auch als 13-15 Jährige an diesen Shisha Tabak kommt.

In vier Tabak-Trafiken war dies für die jungen Testpersonen kein Problem, nur in einer Trafik hielt man sich an die gesetzlich Vorgeschriebene Grenze von 16 Jahren und verweigerte den Verkauf.

 

Quelle: Nachrichten.at

Raucherverbot auch für die Shisha

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Das Rauchverbot, welches ab 2018 in Kraft treten soll, trifft auch viele Shisha Lokale.
Es gibt geschätzt 50 Shisha Lokale alleine in Wien. Und es kommen laufend neue hinzu.
Zählt man Vereinslokale und Bars hinzu die zzgl. Shisha anbieten, hat eine Recherche der „Wiener Zeitung“ über 200 Lokalitäten ergeben.

 

Ohne Shisha werden viele Lokale zusperren, denn die Leute kommen nur deswegen in diese typischen Shisha Lounges.verbot shisha I
Es hilft auch nichts statt normalen Shisha Tabak mit Nikotin auf Tabakersatz (z.b. aus Zuckerrohr oder Kräutern) ohne Nikotin umzustellen.
Laut Gesundheitsministerium fallen alles „Rauchbare“ sowohl die Shisha Dampfsteine als auch E-Zigaratten bzw. E-Shishas in dieses Lokal Rauchverbot.

Somit gibt es keine Möglichkeit mehr, eine Shisha in einem eigens dafür eröffneten Shisha Lokal zu konsumiere.

Ergo werden sich vermutlich 90% der Gäste nicht mehr dort einfinden.
Das würde das aus von vielen Selbständigen bedeuten, die ihre Existenz darauf aufgebaut haben. Arbeitsplätze gehen dadurch wieder verloren.

Vor allem trifft es viele Migranten, sind die meisten Shisha Lokal Besitzer doch Türken, Perser, Ägypter – von wo auch der Kult der Wasserpfeife herkommt.

Sofern das Lokal einen Shanigarten bzw. Gastgarten hat, könnte zumindest in warmen Zeiten die Wasserpfeifen draußen angeboten werden.
In den Lokalräumlichkeiten jedoch nicht – aber ob ein Shishalokal von ein paar schönen Monaten überleben kann?

Man darf gespannt sein, wie sich das hier noch entwickelt.
Es wäre aber ein grober schnitzer, wenn man Lokale die eigens dafür eröffnet haben, nun ihre Pforten schließen müssten.
Das schadet der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt und bringt kein Schutz für Jugendliche, denn die werden dennoch Shisha rauchen, jedoch Zuhause mit Freunden oder auf Privatpartys.

 

Quelle: Wiener Zeitung


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