Der Shisha Newsblog aus Österreich !

Shisha Verbot

Verfassungsklage gegen die Änderung des Nichtraucherschutzgesetzes

Die Novelle des Tabak- und Nichtraucher-Schutzgesetzes soll laut Politik mit 01.11.2019 in Kraft treten.

Es beinhaltet neben herkömmlichen Tabakerzeugnissen wie Zigaretten auch andere Produkte wie z.B. Wasserpfeifen. Somit wird das Rauchen von Wasserpfeifen in Gastronomie-Betrieben verboten. Ausgenommen davon sind lediglich Freiflächen also z.B. ein Shani-Garten (§ 12 Abs 1 Z 4 TNRSG).

Diese Novelle bedroht folglich die Existenz aller Shisha-Bars und Shisha-Lokale in Österreich, da Kunden diese Betriebe logischer Weise hauptsächlich zum konsumieren von Wasserpfeifen besuchen.

Es sollen laut Medien bis 10.000 Arbeitsplätze sowie 400-500 Betriebe bedrohen (Anm. 10k halte ich als komplett unrealistisch) und Zulieferer sind dadurch unmittelbar bedroht (Anm. nicht wenn die Lieferanten sich auf Endkunden spezialisieren bzw. die meisten Großhändler ohnehin nicht in Österreich ansässig sind bzw. hier nicht das Hauptgeschäft tätigen – Großhändler in AT beliefern vor allem auch den Einzelhandel wie Shisha Shops u. Trafiken)

In der Öffentlichkeit wurde die Notwendigkeit dieser Gesetzesnovelle häufig mit EU-Verordnungen argumentiert. Ein Blick nach Deutschland zeigt allerdings, dass es durchaus möglich ist, entsprechende Ausnahmeregelungen für die Betreiber von Shisha Bars zu schaffen.

Jakob Baran, Obmann des VSBÖ, Peter Dobcak, MSc, Stv. Obmann, Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft bei der Wirtschaftskammer Wien, Em. o. Univ. Prof. DDr. Heinz Mayer, ehemaliger Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, sowie der Kanzleigründer und Managing Partner Dr. Gabriel Lansky und der Anwalt für Umwelt- und öffentliches Wirtschaftsrecht Mag. Andreas Bauer von der internationalen Anwaltskanzlei Lansky, Ganzger + partner informieren bei der Pressekonferenz über die bevorstehende Verfassungsklage gegen die geplante Gesetzesnovelle, erläutern deren rechtliche Grundlagen und zeigen mögliche Alternativen auf.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit auf weiterführende Gespräche und Interviews.
Anmeldung unter events@lansky.at bis 1. Oktober 2019, 14 Uhr.

Datum: 02.10.2019, 11:00 – 11:45 Uhr

Ort: Anwaltskanzlei Lansky, Ganzger + Partner, 6. Stock
Biberstraße 5, 1010 Wien, Österreich

 

Quelle: OTS Presseaussendung

Rauchverbot in Gastronomie betrifft auch Shisha Lokale

Es ist beschlossene Sache, das Rauchverbot in der Gastronomie in Österreich kommt.
Damit sind nun auch Shisha-Bars betroffen, welche ab November nicht mehr legal wären und Schließen müssten.

Die Wirtschaftskammer ist „not amused“ ebenso Branchenvertreter welche die Verfassungsklage, welche bereits bei der ersten Androhung des Rauchverbotes bestand, wieder einreichen wollen.

Es gibt etwa 500 Shisha-Lokale in Österreich, gut die Hälfte davon alleine in der Hauptstadt Wien. Die Entwicklung ging in den letzten Jahren rasant in die Höhe – die meisten Shisha-Bars werden von Inhaberin mit Migrationshintergrund der zweiten od. dritten Generation betrieben und auch besucht.

Natürlich sehen sich nun viele Betreiber der Lokale in ihrer Existenz bedroht, denn mit November wo das Gesetz eintrifft, wären diese Etablissements illegal und müssten somit dicht machen.

Dies würde vor allem wieder einige Arbeitsplätze kosten.

Von einer Ausnahmeregelung ist bisher nichts in Sicht, aber man sollte erstmal abwarten auch bzgl. der Verfassungsklage die sicher noch eingereicht wird. Denn auch in Deutschland wurde so ein Gesetz gekippt… Österreich wäre damit das erste Land wo Shisha Lokale verboten wären.

Man sollte bedenken, dass dort ohnehin NUR Menschen hingehen, die auch Shisha rauchen wollen oder kein Problem damit haben, es sind ja schließlich exklusive Bars zum Shisha rauchen – sprich, man genau deswegen dort eintritt – natürlich bekommt man auch Getränke und Snacks, dafür könnte man aber auch in diverse andere Cafe’s und Lokale gehen.

Sollte sich hier nichts mehr ändern durch eine Gegenwehr der Shisha-Branche od. Wirtschaftskammer bzw. einlenken der Politik, dann sieht es schlecht aus für die Wasserpfeifen Kultur in Österreich – zumindest in der Gastronomie.

Denn wir haben die Lösung für alle, die nicht auf eine gute Wasserpfeife verzichten wollen. Mietet euch einfach eine Shisha bei Rent a Hookah und raucht sie chillig Zuhause od. bei Freunden, denn das kann euch keiner verbieten (außer eure Mitbewohner) 😉

Wer jedoch gleich eine eigene Hookah haben möchte und öfters konsumiert, kann sich auch eine bei unserem Partner-Shop Shisha-Island ganz bequem eine Shisha bestellen und nach Hause liefern lassen !

Quellen:
Artikel bei „der Standard“
Artikel bei Krone
Artikel bei Kurier
Artikel auf ORF.at

Sportler wird wegen Shisha rauchen gesperrt

Zwei iranische Fußballspieler wurden wegen Rauchens einer Wasserpfeife gesperrt.

Waria Ghaffuri und Mohsen Mosalman wurden vom nationalen Verband gesperrt, nachdem in Sozialen Medien wo sie Shisha rauchen aufgetaucht sind.
Beide Spieler versuchten sich wie folgt zu Äußern – Mosalman meint das Bild sei zwei Jahre alt und Ghaffuri sprach von einer Fotomontage weil er noch nie Wasserpfeife geraucht habe.

Suspekt, dass man nun als Sportler keine Wasserpfeife rauchen darf, somit müsste ja jeder Sportler nicht Raucher sein oder auch kein Glas Wein trinken und würde sofort gesperrt werden.

Scheinbar geht man Weltweit weiterhin davon aus, dass eine Shisha gleichgestellt mit Drogen wie Marihuana ist – vielleicht sollte mal jemand ein Aufklärungsvideo machen was der Unterschied zwischen einer Wasserpfeife und einer Bong ist.

Achja übrigens schreibt Laola1.at (übrigens die Quelle) noch weiteres:

Zitat:
Wasserpfeifen sind im Iran sehr beliebt, besonders unter Jugendlichen und Nichtrauchern. Nach allgemeiner Einschätzung ist es auch nicht ungesund, weil der Rauch normalerweise nicht inhaliert wird. Das Gesundheitsministerium ist jedoch anderer Meinung.

Das stimmt so nicht, zumindest für die meisten Shisha Raucher außerhalb der Arabischen Kultur. Denn diese Rauchen auch heute noch oft traditionell einen starken, nicht automatisierten Tabak und sie legen die Kohle direkt drauf…  das sollte man dann eher weniger Inhalieren. Aber nicht beim „modernen“ Shisha rauchen mit Geschmack versetzten Tabak welcher dementsprechend auch milder ist und sich der Geschmack sonst kaum entfachen würde.

Diese wird man natürlich Inhalieren, wird kaum anders möglich sein sofern man eine Shisha genießen will, es handelt sich ja nicht um eine Zigarre welche man nur „pafft“.

Schutzzonen für Shisha-Lokale

Wie ORF.at im Jänner berichtet hatte, hat sich die ÖVP in Graz dafür eingesetzt, im Umkreis von Schulen und Einrichtungen rund um Kinder, jegliche Shisha-Bars zu verbieten.

Das Jugendschutzgesetz verbietet Jugendlichen unter 16 Jahren, das Wasserpfeifen rauchen als auch den Erwerb davon.
Die ÖVP Gemeinderätin Potzinger hat nun im Grazer Gemeinderat beantragt, dass es im Umkreis von 300 Metern bei Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen keine Shisha Lokale geben darf.
Ähnlich wie bei Glückspiel-Lokalen bzw. Bordellen, welche ebenfalls einer Schutzzone von 300 Metern unterliegen.

Quelle: http://steiermark.orf.at/news/stories/2753762/

Wasserpfeifen Verbot nun auch in Kärnten

Nachdem es bereits in Niederösterreich ein Verbot gibt, wodurch Jugendliche unter 16 Jahre der Erwerb und Konsum von Wasserpfeifen untersagt wird, zieht Kärnten nun nach.

Dazu zählen u.a. Wasserpfeifen, Elektronische Zigaretten bzw. E-Shishas gleichermaßen.

verbot shisha

Bei Missachtung des neuen Jugendschutzgesetzes könnte es hoche Strafen zu folge haben.

 

Erwachsene müssten wohl mit überhöhten Geldstrafen von bis 20.000 Euro rechnen.

Aber auch Jugendliche können zu einer Geldstrafe herangezogen werden, sofern Sie nicht nur mit einer Unterweisung oder Sozialstunden davon kommen.

Shisha Verbot sinnvoll ?

Sehr viele Jugendliche glauben, dass das neue Gesetz zum Shisha Verbot nicht vom Konsum abhalten wird.

Warum auch, denn Zuhause kann gemütlich weiter Shisha geraucht werden.

 

Mitte September wurde vom Niederösterrichischen Landtag beschlossen, ein Wasserpfeifen Verbot in das Jugendgesetz aufzunehmen.

Somit ist es Jungen Leuten unter 16 Jahren verboten, eine Shisha zu rauchen noch zu erwerben.

Parallel dazu wurde ebenfalls das Tabakgesetz verschärft, womit ab 1. Mai 2018 auch keine E-Zigaretten od. Wasserpfeifen in der Gastronomie mehr konsumiert werden dürfen.

Womit natürlich auch einige Shisha Lokale vor dem Aus stehen, sofern Sie keinen Schanigarten haben – aber das wäre dann wohl nur im Sommer möglich.

 

verbot shisha

Laut NÖN.at gab es eine Befragung an Schüler über deren Rauchgewohnheiten in Niederösterreich.

Diese hat ergeben, dass 31% der Jugendlichen unter 16 Jahren regelmäßig Shisha rauchen und 22% E-Shishas bzw. E-Zigaretten dampfen.

 

Wenn es nach dem Leiter von Ärzte im Zentrum geht, Hr. Angermayr, dann ist das neue Gesetz eher halbherzig.

„Der Konsum und Erwerb von Wasserpfeifen sollte erst ab 18 Jahren erlaubt sein“

Politik mit Tabakgesetz überfordert

Wir haben folgendes Amüsantes entdeckt…

Und zwar forderte eine Niederösterreichische SPÖ Abgeordnete ein Verbot, welches es schon lange gibt.
Nämlich den Verkauf von Tabak an Jugendliche unter 16 Jahren!

Einzig E-Shishas bzw. E-Zigaretten oder Dampfsteine wo keinerlei Tabak sowie Nikotin enthalten ist, fallen nicht unter das Jugendschutzgesetz oder Tabakgesetz.
Eventuell sollte Sie sich vorher informieren, bevor man Verbote per Gesetz beschließen will aber so läuft das wohl in Österreich.
Jedenfalls wird sich in diesem Bereich vermutlich noch einiges tun – generell aber eine gute Sache denn unter 16 Jahren hat meiner Meinung nach keiner zu Rauchen (egal was)

 

Zitat (quelle ots.at):

„Weil die Gefahren ähnlich sind, müssten auch die Schutzbestimmungen für Jugendliche gleich sein. Daher ist es schade, dass sich im Landtag keine Mehrheit für ein Verbot dieser Wasserpfeifen für Jugendliche unter 16 gefunden hat. Dringend notwendig wären zudem auch Prävention und Aufklärung. Denn die Shishas sind eben nicht nur eine schicke Modeerscheinung, sondern können durchaus eine ernste Gefahr für junge Menschen darstellen“, so Mag. Scheele.

 

Quellenangabe:
Tafikanten Zeitung: http://www.trafikantenzeitung.at/shishaverbot-keine-ahnung-aber-verbote-fordern-132021.html
Presseaussendung: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140618_OTS0187/s


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