Der Shisha Newsblog aus Österreich !

Rauchverbot

Rauchergesetz gekippt – Rauchverbot kommt nicht.

Die Regierung unter SPÖ-ÖVP beschloss ab Mai 2018 ein vollständiges Rauchverbot in Lokalen.

Nachdem Sie zuvor schon zum „Buhmann“ der Gastronomie waren mit einem hin und her, wodurch einige Lokale viel Geld investierten bzgl. abgetrennten Räumen usw.

Danach beschloss man, statt es gleich durch zu ziehen, ein komplettes Rauchverbot in Lokalen – dass natürlich auch das Aus für Shisha Lokale gewesen wäre – womit viele Selbständige wohl ihr Geschäft schließen hätten müssen.

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Tja.. wer hätte es gedacht, mit der neuen Regierung unter ÖVP-FPÖ wurde das Gesetz gekippt ! War fast vorhersehbar 😉vector-hookahman

Schwarz-Blau haben sich auf eine Raucherregelung geeinigt. Unter anderem wird das generelle Rauchverbot in Österreich von 16 auf 18 Jahre angehoben.

Schnelle und Konsequente Einigung welche man mit Rot-Schwarz ja kaum erwarten konnte. Nicht jedem bekommt diese Regierungsbildung verständlicherweise.

Aber es ist gut zu sehen, dass wenn schon zwei verschiedene Parteien miteinander Regieren wollen, dass man sich einig wird – denn sonst geht eben nichts weiter.

Das ursprünglich ab Mai 2018 geplante absolute Rauchverbot in der Gastronomie kommt also nicht.

Ein gutes Zeichen für diverse Shisha Lokale als auch natürlich typische Wiener Kaffeehäuser usw.

Gäste können aktuell übrigens vorerst wieder in abgetrennten Räumlichkeiten ihre Nikotinsucht stillen.

Alle die gerne Wasserpeife rauchen in Shisha Bars, können dies also weiterhin tun.

 

Ich hätte persönlich auch nichts gegen dieses Rauchverbot gehabt, als Nichtraucher 😉

Aber meiner Meinung nach sollte es der Lokalbetreiber selbst entscheiden ob er ein Raucherlokal sein möchte oder Nichtraucherlokal bzw. beides wenn wirklich gut abgetrennt.

Jeder kann selbst Entscheiden ob er dann dort Gast ist oder nicht – bei Shisha Lokalen machen das ohnehin nur Leute die das auch konsumieren.

Auch Wirtschaftlich gesehen wäre dies ein Schuss ins Knie gewesen – wie übrigens auch die Registrierkasse, nur so nebenbei erwähnt liebes Finanzamt…

 

Quelle: orf.at

Petition gegen das Rauchergesetz 2018

Wie ja bereits bekannt sein sollte, gibt es ein neues Rauchergesetz welches mit 2018 in Kraft treten wird.

Am 1. Mai 2018 wird in Österreich mit der neuen Tabakgesetz-Novelle ein generelles Rauchverbot ohne Ausnahmen für alle Gastronomie Betriebe in Kraft treten.

Das heißt dann vermutlich für jedes Shisha-Lokal dass Sie den Betrieb einstellen müssen – denn 90% der Leute gehen dort wohl nur wegen.. na was wohl? Genau, zum Shisha rauchen hin.

Natürlich ist das mit der neuen Regierung noch nicht beschlossen, denn die wollen vermutlich (auch wenn’s nur um Publicity und Beliebtheitsgrad geht) das Gesetz wieder kippen.

Jedenfalls habe ich hierzu vor kurzem durch Zufall etwas entdeckt.

Das Shisha Lokal „Shisha Palace“ aus Graz (mich wundert ja, dass es hier noch keinen Namens-Rechtsstreit mit dem gleichnamigen Shisha Shop aus Tirol gab) – stellte eine Petition online.

Genau genommen eine Petition gegen die Änderungen im Österreichischen Rauchergesetzt 2018.

Wie der Screenshot zeigt, sieht es derzeit nicht danach aus dass man das Ziel von 18.000 erreichen würde.

rauchergesetz2018

Wer Sie noch unterstützen möchte, kann das gerne hier machen:

https://www.openpetition.eu/at/petition/online/aenderung-im-rauchergesetz-2018

 

 

keine Monopolisierung von E-Zigaretten

Das Urteil des VfGH ist gefallen:

Die geplante Monopolisierung von E-Zigaretten ist ein verfassungswidriger Eingriff in das Eigentumsrecht.

Ein Gegenschlag zum auschließlichen Vertrieb der E-Zigaretten in Trafiken. Ein Sieg für die Dampfer !

 

Information zur geplanten Monopolisierung:

Man wollte durch eine Änderung des Tabak-Monopolgesetzes erreichen, dass E-Zigaretten sowie E-Shishas ab Oktober 2015 nur noch über die Tabaktrafiken verkauft werden dürfen.

Die Begründung war unter anderem Jugendschutzmassnahmen und der schädlichen Auswirkungen des Dampfens.

Sicherlich wollte man damit auch die Trafikanten stärken, die sich mit fallenden Umsätzen beklagen. Man hätte mit diesem Beschluss eine Liquid-Steuer einführen können.

Diese Gesetzesänderung würde das Ende für viele Dampfer-Shops die in Österreich eröffnet haben bedeuten und den Verlust vieler Arbeitsplätze.

 

Zumindest laut dem Facebook Profil von Prof. Bernd Mayer von der Uni Graz, denn auf Österreichischen Medien findet man hierzu noch keine Berichte.

Vermutlich da von diesem Urteil des VfHG noch keine schriftliche Begründung bzw. Entscheidung vorliegt.

Dennoch dürfen die Dampfer nach dieser Einschätzung aufatmen und sich als Sieger sehen.

 

Denn wie von Prof. Bernd Meyer mit Anfang Juli bekannt gegeben, ist das von der österreichischen Regierung beschlossene Gesetz vom Tisch, noch bevor es überhaupt in Kraft getreten ist.

So sei es auch seinem Einsatz vor Gericht zu verdanken, dass nun viele Jobs gesichert sind und Selbständige die ihre Existenz darauf aufgebaut haben, ihr Unternehmen weiterführen können.

 

Hier ein Screenshot der vollständigen Meldung von Hr. Prof. Bernd Mayer über Facebook.

fb_profmayer

Quelle:

Facebookprofil Bernd Mayer

 

Raucherverbot auch für die Shisha

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Das Rauchverbot, welches ab 2018 in Kraft treten soll, trifft auch viele Shisha Lokale.
Es gibt geschätzt 50 Shisha Lokale alleine in Wien. Und es kommen laufend neue hinzu.
Zählt man Vereinslokale und Bars hinzu die zzgl. Shisha anbieten, hat eine Recherche der „Wiener Zeitung“ über 200 Lokalitäten ergeben.

 

Ohne Shisha werden viele Lokale zusperren, denn die Leute kommen nur deswegen in diese typischen Shisha Lounges.verbot shisha I
Es hilft auch nichts statt normalen Shisha Tabak mit Nikotin auf Tabakersatz (z.b. aus Zuckerrohr oder Kräutern) ohne Nikotin umzustellen.
Laut Gesundheitsministerium fallen alles „Rauchbare“ sowohl die Shisha Dampfsteine als auch E-Zigaratten bzw. E-Shishas in dieses Lokal Rauchverbot.

Somit gibt es keine Möglichkeit mehr, eine Shisha in einem eigens dafür eröffneten Shisha Lokal zu konsumiere.

Ergo werden sich vermutlich 90% der Gäste nicht mehr dort einfinden.
Das würde das aus von vielen Selbständigen bedeuten, die ihre Existenz darauf aufgebaut haben. Arbeitsplätze gehen dadurch wieder verloren.

Vor allem trifft es viele Migranten, sind die meisten Shisha Lokal Besitzer doch Türken, Perser, Ägypter – von wo auch der Kult der Wasserpfeife herkommt.

Sofern das Lokal einen Shanigarten bzw. Gastgarten hat, könnte zumindest in warmen Zeiten die Wasserpfeifen draußen angeboten werden.
In den Lokalräumlichkeiten jedoch nicht – aber ob ein Shishalokal von ein paar schönen Monaten überleben kann?

Man darf gespannt sein, wie sich das hier noch entwickelt.
Es wäre aber ein grober schnitzer, wenn man Lokale die eigens dafür eröffnet haben, nun ihre Pforten schließen müssten.
Das schadet der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt und bringt kein Schutz für Jugendliche, denn die werden dennoch Shisha rauchen, jedoch Zuhause mit Freunden oder auf Privatpartys.

 

Quelle: Wiener Zeitung

Rauchverbot für unter 18 Jährige

Kein Verkauf mehr an unter 18 Jährige sowie Rauchverbot im freien neben Kindern oder Nichtrauchern.
Genau das wird beim bevorstehenden Rauchergesetz von der Schutzgemeinschaft für Nichtraucher gefordert.

Vorreiter dieser Ideen sind vor allem Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP).
Zitat: Es sei schon höchste Zeit für diese Maßnahme gewesen, da unser Land bereits als „Aschenbecher Europas“ bemitleidet worden wäre.

Zigaretten sollen nicht mehr an Jugendliche unter 18 Jahre verkauft werden dürfen anstatt wie bisher ab 16 Jahre.
Dies ist aktuell nur in drei EU-Staaten zulässig. Damit Jugendliche dieses Verbot nicht umgehen, sollen Zigarettenautomaten abgeschafft werden, meinte Bundesleiter Robert Rockenbauer.

Ebenso wird ein Rauchverbot auf Freien Plätzen gefordert, überall wo Kinder und Nichtraucher belästigt werden könnten.

Die Tabak-Gegner möchten ebenfalls ein Rauchverbot bei Zeltfesten oder in Vereinslokalen.
Shisha, E-Zigaretten bzw. E-Shishas seien den normalen Zigaretten gleichzusetzen.
Ein Rauchverbot im Auto wird ebenfalls diskutiert, nicht nur wegen der Gesundheitsgefahr für mitfahrende Kinder, sondern auch wegen der Ablenkung vom Verkehr.

Man darf also gespannt abwarten, inwiefern und wo überall das Rauchverbot bzw. Rauchergesetz durchgesetzt wird.
Eine sollte klar sein, früher oder später werden wohl auch diverse Shisha Lokale in diese neuen bestimmungen Fallen…

Quelle: Standard.at


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